"Der Klang den ich von excellenten Geigen erwarte:
Dunkle Klangfarbe, leichte Ansprache, Tragfähigkeit, Ausgeglichenheit, kraftvoll und warm, gute Modulierbarkeit."

Die Philosophie im Handwerk
Der Anspruch an meine Instrumente ist mehr als groß. Dies beginnt bei der Auswahl der Hölzer für meine Geigen, setzt sich fort in der Arbeit und endet mit meinen Klangvorstellungen.
Ein ganzheitlicher Ansatz bestimmt meine Arbeitsweise. Das ideale Instrument ist eine Synthese aus Handwerk, Material, Experiment und Wissen und definiert sich durch eine genau diesem Instrument innewohnende Klangqualität und Erscheinung.
Ich arbeite gerne nach Modellen von Giuseppe Guarneri filius Andrea und nach Carlo Giuseppe Testore. Sehr beliebt und gefällig ist mein Modell nach Sebastian Klotz um 1750 aber mit gespannter italienischer Wölbung.
Die klanglich größten Erfolge erziele ich mit meinem zu Zeit beliebtesten Modell, dem die Form einer Geige vom Giuseppe Guarneri "del Gesu", Cremona (1698 – 1744) zu Grunde liegt, "Il Cannone" – die Violine, die Pagganini gespielt hat. Das Original hängt im Rathaus von Genua.
Diese Einflüsse münden in eine über die Jahre entwickelte persönliche Handschrift:
Bei mir finden Sie schlanke elegante Formen, im Ton dunkel, kräftig und tragfähig. Immer wieder wird mir die leichte Ansprache meiner Instrumente begeistert mitgeteilt.

Ausgewählte Hölzer und Lacke
„Über perfektes Tonholz, besonders die Fichte für die Decke der Geige,
könnten wir uns Tage unterhalten.“

Das Holz, das man zum Bau für eine Geige benötigt braucht circa 250 Jahre um zu wachsen bis es reif ist. Gerne verwende ich gespaltene Fichten, die schon ca. 100 Jahre abgelagert sind.
Ich bin fasziniert von den ausschließlich natürlichen Bestandteilen der Geigenlacke und Farbstoffe. Der Bernstein für den Geigenlack liegt seit Jahrtausenden in der Erde. Geschmackvolle Lackierungen lassen absichtsvoll vom ersten Augenblick an den Charme alter Italiener spüren.

Natürlich ist es mir wichtig, dass meine Kunden langfristig mit meinen Instrumenten zufrieden sind. Lesen Sie bitte weiter bei Referenzen.